Firmenchronik
Erste Generation
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Simon JARITZ gründete im Jahre 1919 die Firma S.
JARITZ HOLZEXPORT mit Firmensitz in Klagenfurt, der
Hauptstadt von Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten. Firmengründer Simon Jaritz verstarb im Juli 1959 im Alter von 75 Jahren. |
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Zweite Generation
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Nach dem Zweiten Weltkrieg traten die
drei Söhne Johann sen., Wilhelm sen. und Erich in die Firma ein.
1956 wurde die Firma in die S. JARITZ Holzindustrie und Export OHG
umgegründet. |
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Dritte Generation
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1978 trat Johann Jaritz jun. und 1982 Wilhelm Jaritz jun. in die Firma ein
und seit den achtziger Jahren führen diese beiden Herren die Bereiche Gross-
und Einzelhandel. 1995 trat auch noch Martin Jaritz, Erich Jaritz jüngster Spross, in die Firma ein und übernahm schon bald danach die Leitung des Sägewerks in Ferlach. 1997 wurde die Firma neuerlich umgegründet mit dem aktuellen Firmenwortlaut S. JARITZ, Holzindustrie GmbH & Co KG. Am 1. Juli 1997 übernahmen die drei Vettern Johann jun., Wilhelm jun. und Martin Jaritz die Geschäftsführung des gesamten Unternehmens. |
![]() Wilhelm jun. |
![]() Martin Jaritz |
![]() Johann jun. |
Sägewerk in Ferlach
Im Jahr 1922
kaufte Simon Jaritz das von Hanns Huss betriebene Sägewerk
vulgo Hom in Ferlach/Kärnten, Österreichs
südlichster Stadt.
Nadel-Rundholz wurde aus den nahegelegenen Wäldern gekauft, welches dann zu
Schnittholz verarbeitet wurde. Der Hauptabnehmer war stets Italien.
Durch Einsatz eines Gatters konnte die
Produktion bereits in den 1930er Jahren wesentlich gesteigert werden. Die
Krise und die darauf folgenden Kriegsjahre wurden durch Umsicht und Fleiss
bewältigt.
![]() Rundholzplatz mit Sägewerksgebäude |
![]() Paketieranlage ab 1997 |
![]() Schnittholzplatz |
Die Aufbauarbeit
nach dem Krieg wurde intensiv aufgenommen. 1954 erfolgte die Errichtung
einer neuen Sägehalle sowie die Erweiterung des Rundholz- und
Bretterplatzes. Das Sägewerk erfuhr einen Umbau für den Staplerbetrieb.
1959 übernahm Wilhelm sen., der zweite Sohn von Simon Jaritz,
die Leitung des Sägewerks. In
diese Periode fiel die Inbetriebnahme einer Spreissel-Hackmaschine und eines
Spänesilos. Gleichzeitig mit der Erneuerung des Fuhrparks wurden die
Lastwägen mit Ladekränen ausgestattet.
![]() Kelag-Biomasseheizwerk ab 2001 |
![]() Holz-Trockenkammer ab 2002 |
Fächersortierungsanlage ab 2005 |
Nach dem frühzeitigen Tod von Wilhelm im Jahre 1966 wurde sein Bruder Erich Jaritz mit der Führung des Sägewerks betraut. die weitgehende Erneuerung der maschinellen Einrichtung des Sägewerks fiel in das Jahr 1974. Ende der 1970er kam die Entrindungsanlage mit dazugehöriger Blochholzsortierung dazu, da die Entrindung fortan nicht mehr im Wald erfolgte. Um dem Markttrend Rechnung zu tragen, wurde 1988 eine Nachschnittkreissäge installiert. Schon bald wurde die manuelle Rundholzvermessung im Wald durch eine elektronische im Anschluss an die Entrindung/Kappung am Sägewerk ersetzt.
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Das Rundholz aus den umliegenden Waldgebieten wird hier zu Schnittholz
verarbeitet,
wovon ein Teil im Klagenfurter Betrieb vermarktet wird. Der
Hauptteil geht wie eh und jeh in den Export nach Italien. Erich Jaritz trat 1997 in den Ruhestand und seither liegt die Leitung des Sägewerks in den Händen seines Sohnes Mag. Martin Jaritz. um den gestiegenen Anforderungen des italienischen Marktes zu entsprechen, wurde 1997 eine Versand-Paketieranlage errichtet sowie 2002 eine Trockenkammer gebaut, die ihre Wärme von der neuen im Jahre 2001 errichteten Kelag-Bioheizanlage bezieht. im Lohntrocknungsverfahren können auch Partien für andere Sägewerke getrocknet werden.
Im Jahr 2005 erfolgte ein weiter Schritt zu kostengünstigerem Produzieren.
Eine Fächersortierungsanlage mit Stapelautomatik zum Auflatten wurde im
Herbst 2005 installiert und in Betrieb genommen. |
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Geschichte der Müllneritschhube in Klagenfurt
EZ 39 Josef Swetina, Müllneritschhube samt Mauthaus, Rosentaler Straße 167
Bis zur Grundentlastung war der Müllneritsch Untertan des Bürgerspital-Dominiums. Der letzte Besitzer, der sich noch einen Obereigentümer gefallen lassen musste, war Josef Kuchling. Im Grundbuch des Bürgerspitals hatte er die Urbar-Nr. 1. Er muss zur Jahrhundertmitte gestorben sein, denn die Realität erbte der noch minderjährige Sohn Simon. Dieser verkaufte den Besitz und eine Mooswiese 1861 an den Pächter Josef Swetina um 6300 Gulden. Geld bekam er allerdings keines, denn er hatte Schulden in etwa dieser Höhe. Zu den übergebenen Fahrnissen gehörten eine Arl, eine Egge, ein Dengelstock mit Sense und eine Windmühle. (Zl. 10.529/1861, Fasz. 77, Nr. 91.)
Unter dem Titel der väterlichen Schenkung übergab der neue Eigentümer 1884 die Realität mit dem Mauthaus seinem Sohn Felix Svetina. Ob der darüber sehr glücklich war, mag dahingestellt bleiben, denn er hatte Schulden und Verpflichtungen in Höhe von 4545 Gulden zu übernehmen und obendrein das Auszügler-Ehepaar zu versorgen. (Zl. 9471/1886, Fasz. 247.)
Felix Svetina bestimmte seine Frau Josefine geb. Kirschner zur Alleinerbin, sie kam 1906 als Witwe ins Grundbuch. Der Besitz bestand aus der Hube, dem Mauthaus, der Kramerkeusche (EZ 38) und der Lercherwiese (EZ 98). (Zl. 472/1906.)
Josefine verwaltete die Hinterlassenschaft bis in die 1920er Jahre, verkaufte sie dann aber während der Inflationszeit 1924 dem Rechberger Kaufmann Paul Kapus um 350,000.000 Kronen (14.400 Kronen waren eine Goldkrone). Sie muß eine beinharte Verhandlerin gewesen sein, denn sie bekam obendrein eine Wohnung, jährlich ein kleineres Schwein, 200 Kilo Weizenmehl, 300 Kilo Kartoffeln, 5 Kilo Bohnenkaffee, 5 Liter Rum, wöchentlich 1 Kilo Rindfleisch, täglich 1 Liter Milch und anderes mehr. (Zl. 2028/1924.)
1935 kam die Müllneritsch-Realität unter den Hammer. Im Februar wurde zunächst ein Ausgleichsverfahren eröffnet und einen Monat später der Konkurs, Bei der Versteigerung ging der Zuschlag an Enrico, Carlo und Luciano del Torso und Michael Aichholzer. Im Grundbuch scheinen erstere mit den deutschen Vornamen Heinrich, Karl und Luzian auf. Aichholzer gab seine Anteile 1937 ab.
1955 ging die Liegenschaft mit dem del-Torso-Sägewerk im Kaufwege ins Eigentum der Fa. S. Jaritz, Holzindustrie und Export OHG, über. (Zl. 2313/1957.)Betrieb und Firmensitz in Klagenfurt
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Im
Jahre 1955 wurde das Sägewerk Del Torso in Klagenfurt in der Rosentaler
Strasse 167 gekauft. Nach Stilllegung des Sägebetriebs Anfang der sechziger
Jahre nahm man den Handelsbetrieb für Tischlereibedarf auf und verlegte Ende
der sechziger Jahre das Firmenbüro von der Bahnhofstraße 47 auf das neue
Betriebsareal. |
![]() GF Ing. Johann Jaritz |
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GF Ing. Wilhelm Jaritz |
1979 wurde die neue Verkaufshalle des Holzmarktes
eröffnet.
1988 wurde eine weitere Halle zur Lagerung von
Platten, Hobelware und edlen Schnitthölzern errichtet.
![]() Holzmarkt |
![]() Plattenzuschnitt |
Kanten-Aufleimen |
Zustelldienst |
2000 erweiterte man das Leistungsangebot durch Schaffung eines Kanten-Bearbeitungszentrums. Im Jahre 2001 wurde ein altes Firmen-Wohnhaus
zu einem
Holzlager umgebaut und generalsaniert. Für den ausrissfreien Zuschnitt
beschichteter Platten komplettierte im Jahr 2002 eine Plattensäge mit
Vorritzer die Installationen.
Zur Effizienzsteigerung fährt seit 2004 ein Mercedes-LKW mit grösserer
Ladekapazität auf Zustell-Tour.
AUCH hier werden im laufe des jahres 2012 die tore
für immer geschlossen.
© 2012 Holz Jaritz