Zirbenholz     

Zirbenholz ist gut fürs Herz

 

Studie von Joanneum Research belegt positive Wirkung des Materials - gut für Herz und Nerven, aber schlecht für Motten.

Mehr Erholung, ruhigere Nerven und sanfter Herzschlag, weniger Motten: Diese positiven Eigenschaften schreibt eine Studie der steirischen Forschungsgesellschaft Joanneum Research dem Zirbenholz zu. So sollen Tests bewiesen haben, dass die Erholungsqualität in einem Zirbenholzzimmer höher ist als in einem identisch gestalteten Holzdekorraum. „Die durchschnittliche Arbeitsersparnis für das Herz liegt bei 3.500 Schlägen oder eine Stunde Herzarbeit pro Tag“, erklärte Maximilian Moser vom Institut für Nichtinvasive Diagnostik.

Bei Messungen an einer Reihe von Testpersonen zeigte sich, dass die Herzrate bei körperlicher und mentaler Belastung in einem Zirbenholz-Zimmer niedriger war als in einem Raum mit Holzdekor. In der anschließenden Ruhephase wurde außerdem eine Beschleunigung des vegetativen Erholungsprozesses registriert. Zusätzlich sollen Wetterfühligkeit und Schlaflosigkeit in einem Zirbenzimmer weniger stark bis gar nicht auftreten, so die Studie, die von Hans Berghold erstellt wurde.

Weniger Freude hat dagegen die Kleidermotte: Die Studie zeigte eine signifikante Verringerung der Larvenzahlen in Zirbelversuchskistchen, auch die Fressaktivitäten verringerten sich deutlich. Beobachtet wurde auch eine antibakterielle Wirkung der Zirbe im Vergleich zu anderen Holzsorten. Verantwortlich für die positiven Eigenschaften des Zirbenholzes ist das Pinosylvin, das in hoher Konzentration im Holz vorkommt.

Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, die Zirbe wieder populärer zu machen, sind doch Zirbenbetten, -wiegen oder Gaststuben schon fast verschwunden.

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